söndag 10 februari 2019

Fra Ivo Pavić - Isus I Danas Ozdravlja (Počivanje U Duhu Svetome)





Ökumenisches Heiligenlexikon

Scholastika

 Ge­denk­tag ka­tho­lisch: 10. Fe­bru­ar
ge­bo­te­ner Ge­denk­tag
Fest im Be­ne­dik­ti­ner­or­den und im weibl. Zweig des Zis­ter­zi­en­ser­or­dens
kann im weib­li­chen Zweig des Trap­pis­ten­or­dens als Fest ge­fei­ert wer­den
 Ge­denk­tag III. Klas­se
im Prä­mons­tra­ten­ser­or­den: 9. Fe­bru­ar
Über­tra­gung der Ge­bei­ne: 8. Juni, 11. Juli
 Ge­denk­tag an­gli­ka­nisch: 10. Fe­bru­ar
 Ge­denk­tag or­tho­dox: 10. Fe­bru­ar
 Name be­deu­tet: die Ge­lehr­te (griech. - la­tein.)
Nonne
* um 480 in Nur­sia, heute Nor­cia in Ita­li­en
† um 542 beim Klos­ter Mon­te­cas­si­no in Ita­li­en
moderner Bronzeguss: Scholastika mit Taube und Lilienzweig, am Eingang zum Kloster Montecassino
mo­der­ner Bron­ze­guss: Scho­las­ti­ka mit Taube und Li­li­en­zweig, am Ein­gang zum Klos­ter Mon­te­cas­si­no 
Scho­las­ti­ka, die (Zwil­lings- ?) Schwes­ter von Be­ne­dikt von Nur­sia, wurde schon als Kind Gott ge­weiht. Sie lebte im Klos­ter in Su­bi­a­co, dann beim Klos­ter Mon­te­cas­si­no, von wo aus sie ein­mal im Jahr ihren Bru­der be­such­te.
Eines Tages be­such­te Be­ne­dikt seine Schwes­ter; sie bat ihn, ei­ni­ge Tage bei ihr zu blei­ben, was er ab­lehn­te, da dies gegen seine Mönchs­re­gel ver­sto­ßen hätte. Da bat Scho­las­ti­ka Gott, er möge ein Un­wet­ter schi­cken, das Be­ne­dikt an der Heim­kehr hin­de­re. Tat­säch­lich kam das Un­wet­ter, Be­ne­dikt muss­te sich gegen die Be­fol­gung sei­ner Regel und für die Zu­wen­dung zu sei­ner Schwes­ter ent­schei­den. In an­däch­ti­gen Ge­sprä­chen über die Freu­den des Him­mels ver­brach­ten sie die Nacht und die fol­gen­den drei Tage, bis Scho­las­ti­ka un­er­war­tet starb; Be­ne­dikt sah ihre Seele als weiße Taube gen Him­mel flie­gen. Er be­stat­te­te sie am Klos­ter Mon­te­cas­si­noin dem Grab, das er für sich vor­ge­se­hen hatte, und in das er 547 auch ge­legt wurde.
Die Nach­rich­ten über Scho­las­ti­kas Leben gehen auf Gre­gor den Gro­ßen zu­rück. Er zeich­ne­te sie als Frau, der die Gaben des wun­der­wir­ken­den Ge­bets und der voll­kom­me­nen Got­tes­lie­be ge­ge­ben waren und die als geist­li­che Leh­re­rin ihres Bru­ders Be­ne­dikt wirk­te - wor­auf schon ihr Name hin­weist. His­to­ri­ker be­zwei­feln Scho­las­ti­kas Exis­tenz und mei­nen, Gre­gor habe mit sei­ner Schil­de­rung den Tri­umph der Ca­ri­tas ver­herr­li­chen wol­len. Die von Al­be­rich von Mon­te­cas­si­no im 11. Jahr­hun­dert ver­fass­te Le­bens­ge­schich­te er­wei­ter­te die Er­zäh­lung Gre­gors unter Hin­zu­fü­gung ei­ni­ger Wun­der.
Michael Erhart: Scholastika. Ausschnitt aus dem Mittelteil des Altars der Kirche der Benediktinerabtei Blaubeuren, 1493 - 94
Mi­cha­el Er­hart: Scho­las­ti­ka. Aus­schnitt aus dem Mit­tel­teil des Al­tars der Kir­che des ehe­ma­li­gen Klos­ters der Be­ne­dik­ti­nerin Blau­beu­ren, 1493 - 94 
Re­li­qui­en von Scho­las­ti­ka lie­gen in der Kir­che San Paolo fuori le Mura in Rom; sol­che von ihr und ihres Bru­ders Be­ne­dikt wur­den in der zwei­ten Hälf­te des 7. Jahr­hun­dert nach Frank­reich ge­bracht - die von Scho­las­ti­ka nach Le Mans und 873 nach Ju­vi­gny-sur-Loi­son. Nach der drit­ten Zer­stö­rung des Klos­ters Mon­te­cas­si­no im Jahr 1944 soll das Dop­pel­grab von Be­ne­dikt und Scho­las­ti­ka dort wie­der ent­deckt wor­den sein.
 At­tri­bu­te: Taube, Re­gel­buch
 Pa­tro­nin der Non­nen, für Regen, gegen Blitz­schlag und Sturm, Krämp­fe bei Kin­dern

Inga kommentarer:

Skicka en kommentar