fredag 8 februari 2019

Our Lady of Sorrows & The 7 Hail Marys Devotions

Lesedauer: 2-4 min

Heilige Josefina Bakhita
"Bakhita" (arabisch für "glücklich") nannten die Sklavenjäger sie zynisch, als sie die junge Sudanesin aus ihrer Heimat entführten. Bakhita (um 1870-1947) wurde an wechselnde Sklavenbesitzer verkauft und schwer misshandelt. Ihr letzter Käufer war der italienische Konsul Callisto Legnani, der die damals Sechzehnjährige seinem Freund Augusto Michieli schenkte. So kam Bakhita nach Italien, wo sie sich als Kindermädchen um Michielis Tochter Mimmina kümmerte. Wegen Geschäftsreisen der Eltern wurden Bakhita und Mimmina in die Obhut der Canossianerinnen in Venedig gegeben. 1890 ließ sich Bakhita auf eigenen Wunsch hin taufen und nahm den Namen Josefina an. Nach ihrer Rückkehr forderten die Michielis Bakhita zurück, doch diese weigerte sich. Erst ein italienisches Gericht stellte fest, dass Bakhita gesetzlich nie Sklavin gewesen und daher frei sei. Ihr Wunsch, Ordensschwester zu werden, wurde zunächst aufgrund ihrer Hautfarbe abgelehnt. Erst mit Kardinal Agostinis Unterstützung konnte sie bei den Canossianerinnen eintreten und 1896 ihre ewigen Gelübde ablegen. Als Klosterpförtnerin hatte sie Kontakt zu vielen Menschen und wurde für ihre Fröhlichkeit geschätzt. Nach ihrem Tod am 8. Februar 1947 strömten Tausende zu ihrem aufgebahrten Leichnam, um ihren Respekt zu bekunden. Bakhita wurde 2000 heiliggesprochen und gilt als Schutzpatronin des (Süd-) Sudan.
Gebet des Tages
Gott,
nach deinem geheimnisvollen Ratschluss
lässt du die Kirche
am Leiden deines Sohnes teilhaben.
Stärke unsere Brüder,
die wegen des Glaubens verfolgt werden.
Gib ihnen Geduld und Liebe,
damit sie in ihrer Bedrängnis auf dich vertrauen
und sich als deine Zeugen bewähren.
(aus dem Tagesgebet)
Hebr 13, 1-8
Lesung aus dem Hebräerbrief
Schwestern und Brüder!
Die Bruderliebe soll bleiben. Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt. Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen; denkt an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib.
Die Ehe soll von allen in Ehren gehalten werden, und das Ehebett bleibe unbefleckt; denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten. Euer Leben sei frei von Habgier; seid zufrieden mit dem, was ihr habt; denn Gott hat versprochen: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.
Darum dürfen wir zuversichtlich sagen: Der Herr ist mein Helfer, ich fürchte mich nicht. Was können Menschen mir antun? Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach! Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.
Mk 6, 14-29
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus
In jener Zeit hörte der König Herodes von Jesus; denn sein Name war bekannt geworden, und man sagte: Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden; deshalb wirken solche Kräfte in ihm.
Andere sagten: Er ist Elija. Wieder andere: Er ist ein Prophet, wie einer von den alten Propheten. Als aber Herodes von ihm hörte, sagte er: Johannes, den ich enthaupten ließ, ist auferstanden.
Herodes hatte nämlich Johannes festnehmen und ins Gefängnis werfen lassen. Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus, die er geheiratet hatte.
Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Du hattest nicht das Recht, die Frau deines Bruders zur Frau zu nehmen. Herodias verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen. Sie konnte ihren Plan aber nicht durchsetzen, denn Herodes fürchtete sich vor Johannes, weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war. Darum schützte er ihn. Sooft er mit ihm sprach, wurde er unruhig und ratlos, und doch hörte er ihm gern zu.
Eines Tages ergab sich für Herodias eine günstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den vornehmsten Bürgern von Galiläa zu einem Festmahl ein.
Da kam die Tochter der Herodias und tanzte, und sie gefiel dem Herodes und seinen Gästen so sehr, dass der König zu ihr sagte: Wünsch dir, was du willst; ich werde es dir geben.
Er schwor ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben, und wenn es die Hälfte meines Reiches wäre. Sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich mir wünschen? Herodias antwortete: Den Kopf des Täufers Johannes.
Da lief das Mädchen zum König hinein und sagte: Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale den Kopf des Täufers Johannes bringen lässt. Da wurde der König sehr traurig, aber weil er vor allen Gästen einen Schwur geleistet hatte, wollte er ihren Wunsch nicht ablehnen.
Deshalb befahl er einem Scharfrichter, sofort ins Gefängnis zu gehen und den Kopf des Täufers herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes. Dann brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem Mädchen, und das Mädchen gab ihn seiner Mutter. Als die Jünger des Johannes das hörten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab.
weiteres zur Heiligen Josefina Bakhita findet ihr u.a. auch hier -->https://www.heiligenlexikon.de/Biograp…/Josefina_Bakita.html

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